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Die Kurt-Schumacher-Schule

Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe in Karben

Die Kurt-Schumacher-Schule wurde 1965 als Mittelpunktschule mit Haupt- und Realschule gegründet und 1980 durch Hinzufügen eines Gymnasialzweiges in eine kooperative (schulformbezogene) Gesamtschule umgewandelt.

Die Besonderheit dieser Schulform liegt darin, dass sie alle drei herkömmlichen Schulformen - Hauptschule, Realschule und Gymnasium – unter einem Dach vereinigt. Diese Schulformen haben auch als Zweige einer Gesamtschule ihre pädagogische Eigenständigkeit als Hauptschule, Realschule und Gymnasium nicht verloren. Die Bildungsziele, Lehrmaterialien wie auch die Stundentafeln entsprechen den schulrechtlich vorgegebenen Bedingungen dieser Schulformen. Dies kommt auch in den verschiedenen Versetzungs- und  Abschlusszeugnissen zum Ausdruck.

Durch Kooperation mehr Qualität

Die Zusammenführung der drei traditionellen Schulformen in einer Gesamtschule der kooperativen Art ist eine sinnvolle Weiterentwicklung des dreigliedrigen Schulsystems, dessen Schwächen sie überwindet und dessen Vorzüge sie bewahrt.

Die Möglichkeit des Übergangs von einer Schulform in eine andere wird durch pädagogische und organisatorische Kooperationen erleichtert. Die nach dem Besuch der Grundschule zu treffende Entscheidung für eine bestimmte Schulform kann individuell korrigiert werden. Ein nötig werdender Wechsel der Schulform bedeutet an unserer Gesamtschule keinen grundlegenden Einschnitt durch einen Schul- und Ortswechsel, sondern nur einen Wechsel des Zweiges innerhalb derselben Schule. Die Schülerinnen und Schüler bleiben in ihrer vertrauten Umgebung und wechseln in eine Parallelklasse. Damit kann auf die individuellen Begabungs- und Leistungsentwicklungen der Schülerinnen und Schüler eingegangen werden.

Trotz dieser Möglichkeiten ist jede Schülerin, jeder Schüler der Kurt-Schumacher-Schule ab der 5. Klasse einem der drei Zweige - und damit einer der drei Schulformen - eindeutig zugeordnet, besucht also die Hauptschule, die Realschule oder das Gymnasium. Damit ist immer auch eine klar definierte Schullaufbahn mit der Orientierung auf den jeweiligen Schulabschluss vorgegeben. Dies ist eine Form der äußeren Differenzierung, die entsprechend der unterschiedlichen Leistungsfähigkeit und Lernbereitschaft der Schülerinnen und Schüler schulisches Lernen auf verschiedenen Ebenen organisiert.

Die Schülerinnen und Schüler werden in den drei Schulzweigen jeweils einer Klasse zugeordnet. Die Klasse wird als dauerhafte soziale Bezugsgruppe von großer Wichtigkeit geschätzt, sowohl für die Einbindung der Schülerinnen und Schüler in das schulische Geschehen als auch für ihr persönliches Wohlbefinden. Im Gymnasium findet ab Klasse 7 durch die Wahl der zweiten Fremdsprache in der Regel eine neue Klassenzuweisung im Jahrgang statt. Dabei werden besondere Bindungen pädagogisch berücksichtigt.

Kooperation - Unterstützung - Respekt - Toleranz

Unabhängig von allen schulformspezifischen Besonderheiten versteht sich die Kooperative Gesamtschule Karben als eine Schule, in der die Schülerinnen und Schüler, die Eltern, die Lehrkräfte aller Schulzweige eine lebendige Gemeinschaft bilden. Das tägliche Miteinander von Menschen aus unterschiedlichen Gruppen und verschiedenen Nationalitäten ist an unserer Schule seit Jahrzehnten selbstverständlich. Wir möchten in der Kurt-Schumacher- Schule eine offene, demokratische Gesellschaft fördern.