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Spezifische und unspezifische Suchtprävention

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29. September 2026

Presseartikel: Ausbildungstag an der KSS
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21. September 2026

Tortilla, Salsa und ganz viel Spanisch: Kurt-Schumacher-Schüler erobern Salamanca
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31. August 2026

Presseartikel: Bilder für Demokratie und Freiheit
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24. August 2026

Presseartikel: Schulradeln in Karben: KSS startet mit Bürgermeister Rahn
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21. August 2026

Lateinunterricht mal anders: Wie und was kochten die Römer?
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Termine

19. Oktober 2026

Päd. Konferenzen 7+8R/G

20. Oktober 2026 19:30 Uhr

LRS-Elternabend Jg.5, Aula

26. Oktober 2026 18:00 Uhr

Halloweenparty, Aula

27. Oktober 2026

Päd. Konferenzen 5+6R/G

29. Oktober 2026

Hess. Schulschachpokal, Aula/Kl. TH

02. November 2026

Abgabe Thema Proj.prüfung 9H

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Spezifische und unspezifische Suchtprävention

  • spezifische Suchtprävention betrifft im weiteren Sinne Information und Aufklärung:

    über Drogen, ihre Wirkungsweise etc.,

    über Formen und Ursachen der Drogenabhängigkeit

    über alternative Handlungsstrategien

 

  • unspezifische Suchtprävention betrifft alles, was die Lebenskompetenz fördert, zum Beispiel:

    Konstruktiver Umgang mit Konflikten,

    Stärkung des Selbst-Bewusstseins,

    Stärkung von Geduld, Frustrationstoleranz, Präsenz,

    Entwicklung der Erlebens- und Genussfähigkeit,

    Suchtprävention durch Sexualerziehung,

    gut gestaltete Lernumgebung,

    Diskurs- und Kompromissfähigkeit,

    Pflege der „Sekundärtugenden"

 

Die hauptsächliche Wirkungskraft suchtpräventiver Bemühungen liegt in der unspezifischen Prävention. Suchtpräventive Bemühungen stellen im Übrigen eine allgemeine erzieherische Aufgabe dar; sie betreffen also gleichermaßen Vereine, Kirchen, Freizeiteinrichtungen - und an erster Stelle - neben der Schule – das Elternhaus.

 

Definitionsversuch von „Droge“:

Drogen sind Substanzen, die eingenommen werden, um einen als angenehm oder entlastend erlebten körperlich-seelischen Zustand zu erreichen.

Die Grenze zum Genussmittel ist zunächst fließend. Die Problematik der Droge beginnt dann, wenn sie konsumiert wird, um einem als unangenehm oder belastend erlebten Zustand auszuweichen, zu entfliehen.

 

Sucht und Abhängigkeit

Beide Begriffe werden zunehmend synonym verwendet; in der Literatur wird der Begriff der Abhängigkeit vorgezogen. Sucht bedeutet gemäß der Wortherkunft Krankheit.

 

Suchtdefinition, erweitert nach der WHO:

Eine Sucht äußert sich in …

  •  überwältigendem Verlangen
  •  Kontrollverlust
  •  Dosissteigerung
  •  Entzugserscheinung (körperlich und seelisch)
  •  individuellem und gesellschaftlichem Schaden

 

Aspekte von Abhängigkeit:

Abhängigkeit ist in erster Linie ein Verhaltensproblem, kein Stoffproblem. Der Abhängige hat einen Nutzen von seiner Droge, wodurch sie ihm unverzichtbar erscheint, während er den Schaden verdrängt. Der Konsum / das Verhalten beherrscht die alltägliche Lebensführung. Der Abhängige „wird gelebt“ von seinem (Sucht-) Verhalten.

Abhängigkeit ist also stets seelische Abhängigkeit, mitunter auch körperliche Abhängigkeit.

Die seelische Abhängigkeit bleibt eine lebenslange Herausforderung und Belastung auch für den Konsumenten, der sein Suchtmittel nicht mehr konsumiert. Körperliche Abhängigkeit ist im Vergleich relativ rasch zu heilen (Entgiftung).

DAS 5-M-SCHEMA

Fünf wesentliche Faktoren wirken auf unsere Konsumgewohnheiten ein und beeinflussen damit auch unser eventuell missbräuchliches oder abhängiges Verhalten. Die Betrachtung dieser fünf Faktoren in ihrem Zusammenhang bietet eine gute Basis bei dem Versuch, abhängiges Verhalten zu verstehen und präventiv zu arbeiten.

Die Reihe Konsum – Missbrauch – Gewöhnung – Abhängigkeit bezeichnet wesentliche Phasen des allmählichen Abgleitens von selbstgesteuertem, verträglichem Verhalten hin zu zwanghaftem, süchtigem Verhalten.

Jede dieser Phasen bietet aber auch Möglichkeiten zur Einsicht in eigenes Verhalten, zur Neuorientierung und Verhaltensänderung.